Bei optimalen Laufbedingungen gab es in Würzburg mal wieder eine tolle Gelegenheit für ein Familienevent. Eva konnte zum ersten Mal die 1,8km laufen und ich durfte Bea auf den 10km begleiten und hatte damit eine schöne Trainingseinheit für den 111 Tristar Triathlon Ende Mai in Worms.
Die Plazierungen im Einzelnen: Bea konnte sich als 19te Teilnehmerin im 55 Läuferinnen starken Feld W45 weit vorne plazieren und steht damit Eva, als 11te von 28 Startern der WSCHB-Klasse, in nichts nach.
Am 25.9.2011 startet der 2te Churfranken Trail-Run von Miltenberg nach Sulzbach und so wie es momentan aussieht wird das Barbarossalauf-Team in der gleichen Besetzung vom Vorjahr wieder an den Start gehen. Ich freue mich drauf!
Bei traumhaften Bedingungen war heute die Premiere des Churfranken-Trial: über 73,8 km und 1764 Höhenmeter von Miltenberg nach Sulzbach mitten durch das schöne Churfranken. Zusammen mit Detlef Grän, Hans Joachim Alexander, Detlef Jäschke und Michael Witte nahm ich die Strecke als Staffel in Angriff. Die äußeren Bedingenungen waren traumhaft, naja am Start evtl. etwas kalt, und so konnte ich das Staffelholz nach 55 Minuten und 47 Sekunden am Ende des ersten Teilabschnitt an Detelf Grän Übergeben. Danach war ich erst mal groggy.
Die Staffel schlug sich wacker und konnte nach insgesamt 6h 23min 45s als 17ter den Trailrun beenden. Im Finish wurden 43 Männerstaffeln gewertet. Ein großartiges Ergeniss und Erlebnis und ich hoffe wir können das im nächsten Jahr wieder toppen.
Bei bestem Wetter und hochmotiviert waren wir am Start: Hajo Klein - 600 m Schwimmen übergibt an Bastian Bieber - 28 km Rad und dann Bernd Dippold - 5,6 km Laufen.
Hajo bringt Ruhe und Erfahrung ins Team: außer Hawaii ist er wohl mit jedem Ironman per Du, ich denke mal ihn bringt nichts mehr aus der Ruhe. Bastian Bieber ist unser Streckenspezialist
und ein alter Niederberg-Veteran: schon im letzten Jahr ging es bei der Premiere mit seinem alten Mountain-Bike auf die Strecke. Er kennt jede Kurve und hat sich mental optimal auf die Ideallinie vorbereitet. Da kann ich am Ende ja nur noch alles versemmeln.
Der Wettbewerb lieg perfekt: als 12te von 48 Staffeln in der Gesamtzeit von 1:38:51 in Ziel, da spielen die Einzelzeiten keine Rolle mehr. Trotzdem: Hajo ging nach 13 Minuten 40 Sekunden aus dem Wasser, Bastian stieg nach 56:39 vom Rad und Bernd finished nach 26:10. Super! Mal sehen was nächstes Jahr geht.
Das mysteriöse Team: „B3-Team“ vor der Auflösung?
Was macht ein Triathlon-Team ohne Schwimmer? Es geht baden oder muss sich einen Ersatz suchen. Gut dass es die Sportfreunde gibt: Hajo Klein sagt spontan und ohne wenn und aber zu. Er bringt so viel Triathlon-erfahrung mit, dass Bastian und ich uns eigentlich nur blamieren können. Mal sehn was geht.
Das neue Team: Bernd Dippold (ALTHEN, Disziplin: Laufen), Hajo Klein (Gaststar und als drittes “B” verkleidet; Disziplin: Schwimmen) und Bastian Bieber (B2, Disziplin: Rad).
Der Wettkampf: Staffel-Triathlon in der Sprint-Distanz (600m Schwimmen, 29 km Rad, 5,2 km Laufen).
Auf der Website http://www.ufr-leistungsbilanz.de werden die Ergebnisslisten für 10km, 25km, 50km, Halbmarathon und Marathon für unterfränkische Läuferinnen und Läufer geführt. Dort önnen die eigenen gelaufenen Leistungen auch gemeldet werden.
Einer der schönsten, aber auch anspruchsvollsten, Landschaftläufe die ich kenne fand heute wieder mal auf Amrum statt. Wie üblich werden 2 Strecken angeboten: 28,5 km und 14,5 km. Gestartet wird in Nebel, die kürzere Strecke läuft direkt zum Nebler Strand und dann über die Südspitze bei Wittdün zurück nach Nebel. Die Längere macht einen kleinen Umweg über die Odde oder Nordspitze von Amrum.
Ich hatte mich für die 28,5 km entschieden, sollte als Marathonvorbereitung ja auch keine großen Probleme machen. Lauf, Stimmung, Strecke und Wetter waren einfach traumhaft. Aber: der Lauf ist richtig anspruchsvoll. Bis zur Nordspitze geht es auf geteerten oder befestigten Wegen locker dahin, von dort aus aber bis zur Südpitze der Insel nur Sand: mal fest, mal weich, Sand soweit das Auge reicht. Dazu natürlich noch Wind, wie an der Nordsee so üblich. In den Dünen zwischen Nebel und Wittdün war es zwar windstill, dafür brannte die Sonne. Zusammen mit dem weichen Sand fast wie in der Sahara. Bei Wittdün geht es dann wieder auf befestigten Wegen zurück. Tollen Untergrund, dafür auch wieder Gegenwind.
Im Ziel dann mit 2:32,27 an 13ter Stelle von 31 Finishern. Ich bin fertig, aber mehr als zufrieden. Wenn es sich zeitlich mal wieder ergibt, bin ich gerne wieder dabei. Weitere Details gibt es unter http://www.amrum-news.de/2009/09/15/wieder-groser-erfolg-ab/